In der Woche vom 12. – 14. Juni 2026 fand die 76. Stralsunder Segelwoche statt.
Im Rahmen des IF-Pokals stand am 13. Juni „Rund Hiddensee“ auf dem Programm und am 14. Juni drei Up-and-Down-Läufe vor der Nordmole.
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Da trifft es sich gut, dass unser Vereinsboot „PassUff“ diese Saison in der Stralsunder Citymarina verbringt. Eine Crew ist auch schnell gefunden und so reisen drei wackere SVH’ler, Steuerfrau Maria und die Strippenzieher Harald und Michael am 12. Juni nach Norden, um die Fischköppe das Fürchten zu lehren!
Am Regattatag gibt’s dann ein opulentes Frühstück um Sechs Uhr, Steuermannsbesprechung um Sieben

und Start der erste Gruppe, der Jollen und Marinekutter um Acht….schnell wird klar, dass in der alten Hansestadt ein ganz anderer Wind weht!
Apropos Wind; da am Nachmittag Windstärken angesagt sind, bei denen keine Regattaleitung mehr die Verantwortung übernehmen möchte, wird die Regatta verkürzt. Nach dem Start und dem Absegeln des obligatorischen Dreiecks, geht es über den Strelasund ins Fahrwasser Richtung Schaprode bis zu den Tonnen 29/32 und danach wieder zurück nach Stralsund.
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Um 8:10 ertönt für uns dann das Startsignal und los geht die wilde Fahrt…
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Höflich wie Berliner so sind, lassen wir den anderen den Vortritt und rollen dann im Strelasund ganz gemütlich das Feld von hinten auf, während die eXpressen mit ihren bunten Leichtwindtüchern unerbittlich näherkommen und vorbeirauschen…..
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Im engen Fahrwasser nach Norden mischt dann die Berufsschiffahrt auch noch mit.

Hinzukommt, dass sich das Wetter mal wieder nicht an die Vorhersage hält und gegen elf Uhr zerfleddern die ersten Spi- und Gennacker. Aus vier bis fünf werden in Böen auch mal schnell sechs Windstärken und die Crew hat alle Hände voll zu tun, die PassUff im Fahrwasser zu halten.
Nach Erreichen der Regattatonne vor Dänholm, geht’s dann mit ein paar kurzen Kreuzschlägen Richtung Ziel vor der Nordmole. Um 13.02 Uhr ist auch das geschafft und das Absegeln von 27 nautischen Meilen bei lauschigen 13 Grad und waagrecht fliegendem Wasser liegen hinter uns…
Die Abendveranstaltung im Anker/der Werkstatt leidet dann auch ein wenig unter den nasskalten „Huschen“, die immer wieder niedergehen. Als Gegenmittel gibt’s vom Veranstalter Freigetränke und ein vorzügliches Büffet!
Am Sonntag waren dann fürs Rennen zehn Liter Niederschlag und heftige Böen angesagt. Höflich wie wir nun mal sind, haben wir auf den Start verzichtet und der IF-Boot Crew vom örtlichen Segelverein den Sieg gegönnt 😉!
Unsere Klassenobfrau Marina Heyne belegte in der Gesamtabrechnung beim IF-Pokal den Dritten Platz und wir den Vierten, von insgesamt sieben teilnehmenden IF-Booten
. Keine Frage, wir haben „Salzwasser geleckt“ und kommen nächstes Jahr wieder. Zeit zum Ausschlafen ist bis dahin genug….
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Maria Rösler, Harald Jänicke, Michael Alt
